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Die Geschichte von Hamburg (Hammaburg) Teil II




1619 Hamburg ist die größte Stadt
Ende 1619 wird Hamburg auf die größte Stadt Deutschlands geschätzt. Mit knapp 40.000 Einwohnern, wobei 10.000 von Ihnen Ausländer waren.
Sie kamen von überall her, Spanien, Holland, Frankreich und Portugal. Sie sind aus wirtschaftlichen sowie religiösen Gründen nach Hamburg gekommen. Neu gegründete Straßen wurden von den dankbaren Einwanderern "Große Freiheit" und "Kleine Freiheit" genannt. (Gibt es heute noch auf der Reeperbahn).
1618 wurde die erste Hamburger Bank gegründet. Hier konnten Kaufleute und Geschäftsleute Ihr Geld verwalten lassen.

1648 Ende des Dreißigjährigen Krieges
Im Oktober endet der 30 jährige Krieg. In diesen 30 Jahren sind über 9 Millionen Menschen in dem Krieg gefallen. Anfang 1618 lebten über 17 Millionen in Deutschland, am ende des Krieges waren es nur noch 8 Millionen.
Durch eine strategische Diplomatie und hoher Kosten wurde Hamburg im Krieg verschont. Vor dem Krieg wurde die Festung von Hamburg drastisch verstärkt und war somit die stärkste in Deutschland. Die Festung wurde mit Bastionen, Kanonen und mit Tausenden Soldaten bestückt. Feindliche Truppen zogen vorbei und trauten sich nicht, diese mächtige Festung anzugreifen.

1768 Die freie Stadt Hamburg
Nach großen Unruhen zwischen der armen Bevölkerung und dem Rat taten sie sich zusammen und beschlossen gemeinsam gegen die Dänen zu kämpfen.
Nach einem siegreichen Kampf für Hamburg zogen die Dänen wieder ab. Die Schulden, die Dänemark bei Hamburg hatte, waren 1,8 Millionen Taler. Die Zinsen hierfür konnten Sie nicht mehr zahlen und so hat Hamburg Dänemark ein Angebot gemacht. Hamburg erließ den Dänen eine Millionen Taler und bekamen dafür die Anerkennung als kaiserliche freie Reichsstadt.

1806 Die französische Besatzung
Napoleon besetzte 1806 Hamburg, als er mit über 3000 Männern in Stadt einmarschierte. Der Handel kam zum stehen. Die Hamburger Bürgen verloren Ihre Arbeit und konnten keine Steuern mehr zahlen. Sie versanken in Armut. Zeitungen wurden ab sofort in Deutsch und französisch gedruckt. Napoleon zog Männer aus Hamburg in seine Armee ein. Sie mussten für Frankreich am Europa-Kreuzzug teilnehmen.
1812 scheiterte die Armee von Napoleon in Russland. 1813 zogen die letzten Männer der französischen Armee aus Hamburg ab.
Zehn Wochen später kam Napoleon mit 20.000 Männern wieder und belagerte Hamburg erneut. Er gab den Befehl, das alle Bürger einen Verpflegungsvorrat von 6 Monaten anzulegen. Wer sich das nicht leisten konnte, musste die Stadt verlassen. 20.000 von 50.000 verließen die Stadt.
Am Heiligenabend wurden die Bürger kontrolliert und wer den Vorrat nicht vorzeigen konnte, wurde in die Petrikirche getrieben. Anschließend wurden sie aus der Stadt verwiesen. Viele von Ihnen suchten Unterschlupf in den Dörfern und bauten sich Erdlöcher. Unter diesen Umständen verloren viele Ihr leben und erfroren oder verhungerten.
Erst ende April gaben die Franzosen auf.

1842 Der große Brand in Hamburg
Am 5. Mai 1842 brannte eine Zigarrenmacherei nieder. In der Nahe liegenden Umgebung befanden sich fast nur Warenlager. Daher war es den Feuerwehrmännern nicht so schnell möglich vor Ort zu sein, um den Brand zu löschen. Durch den Wind und den ausgetrockneten Gebäuden Drumherum, breitete sich das Feuer rasch aus. In einem der Warenlager lagerte Alkohol. Da dieser nicht mehr zu retten war, kippten Sie den Alkohol in die Fleet damit dieser nicht den Brand weiter anheizt.
Dummerweise dachte man nicht daran das gerade Ebbe war und der Alkohol nicht abfloss. So pumpten die Männer die ganze Zeit den Alkohol ins Feuer und trieben das Feuer nur weiter an.
Das Feuer brannte die am Rödingsmarkt stehende Nikolaikirche bis auf die Grundmauer ab.
Am 6. Mai erreichte das Feuer das alte Rathaus, was durch das Schießpulver im Keller Explodierte. Das Feuer konnte letztendlich erzwungen wurden, als dieses die Alster erreichte.

1885 Bau des Freihafens
1881 trat Hamburg nach Verhandlungen mit dem Reichskanzler Fürst Bismarck, dem Reichszollgebiet bei. Der Freihafen sollte das Zollfreie lagern und verpacken ermöglichen, um später die Ware nach Osteuropa zu verschicken. Um den Hafen herum wurden Zäune gezogen und an den Eingängen Zollhäuschen errichtet. Damals mussten für den Bau der Speicherstadt über 20.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Die Speicherstadt ist ein riesiger Lagerkomplex mit bis zu 7 Stockwerken.

1892 Die Cholera Epidemie
Im August 1892 fielen drei Menschen einer Krankheit zum Opfer. Die Bürger machten sich keine Sorgen. Jedoch am nächsten Tag fielen 1.000 Menschen der Krankheit zum Opfer, woran 400 gestorben sind. Der Professor Koch wurde zur Bekämpfung der Seuche von Berlin nach Hamburg geschickt. Er taute seien Augen kaum, als er sah, wie die Armen in verdreckten Häusern hausten. Dies seien Pesthöhlen und Brutstätte für jede Ansteckung.
Ganz Hamburg war in Panik und Krankenhäuser waren überfüllt. Kolonnen zogen durch die Straßen und verteilten Gegenmittel, die den Erreger abtöten sollte. In Ohlsdorf wurden rund um die Uhr Menschen begraben.
Bei der Cholera handelt es sich um eine asiatische. Diese muss wohl von Seeleuten nach Hamburg gebracht. Der Virus breitete sich vor allem in den Armenvierteln schnell aus, da die Hygiene dort schlecht war. Ein weiterer Grund war wohl das ungefilterte Wasser aus der Elbe. Nach zehn Wochen wurde die Seuche bekämpft und Tausende Menschen suchen den tot.

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