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Die Geschichte von Hamburg (Hammaburg) Teil III
1914 Der erste Weltkrieg
Im
August 1914 ist es soweit der 1. Weltkrieg bricht aus und an der Front
kämpfen immer jüngere Soldaten. Sie mussten dort die Stellung halten,
während dessen die Frauen zu Hause für die Familie sorgten.
Kinder wurden auf Feldern eingesetzt und Familien kauten den Bauern vor Hunger die Ernte.
Am 9.11.1918 kapitulierte Deutschland. Im Krieg sind über 40.000 Soldaten gefallen und tausende Verletzte sind zurück gekehrt.
1919 Die Revolution in Hamburg
Die
Linksradikalen riefen zu Revolution auf, Sie wollen nicht für ein
verlorenen Krieg kämpfen. Arbeiter und der Soldatenrat zogen ins
Rathaus ein und regierten. Kurz darauf wurde eine neue Verfassung
gegründet wo das erste mal Frauen ein Freies Wahlrecht hatten. Außerdem
durfte jeder Jugendliche über 21 Jahren wählen gehen. Nach den Wahlen
regierte die SPD in Hamburg.
1923 Die Inflation
Kurz
nach dem ersten Weltkrieg war das Geld in Deutschland nicht mehr viel
wert. Die Leute kauften innerhalb von ein paar Stunden so viel ein wie
sie konnten, bevor das Geld an Wert verliert. Geschäfte gingen pleite
und Bürger die Ihr Geld gespart hatten waren verzweifelt, da es nichts
mehr wert war.
Im Oktober wurde in Hamburg eine Bankmark eingeführt. So bekam man für 1 Dollar 4,8 Bankmark.
1933 Nationalsozialismus
Am
26 Oktober 1929 gab es einen Börsenkrach in den USA. Dies traf
Deutschland sehr, da sich Deutschland von der Inflation noch nicht
erholt hatte. Innerhalb von 3 Jahren gab es in Hamburg über 200.000
Arbeitslose, weil die Wirtschaft bergab ging.
Das Volk war
enttäuscht von der Regierung. Dies nutzten die Rechtsradikalen. Hitler
machte Parolen wo er forderte, das der Versailler Vertrag abgeschafft
werden sollte. Schnell waren die Massen von Hitlers Vorschlägen
begeistert und schlossen sich Ihm an. Bei den Wahlen bekam Hitlers
Partei, die Nationalsozialisten 43,9% Stimmen aus dem ganzen Land. Ab
sofort regierte die Nationalsozialistische Partei unter der Flagge des
Hakenkreuzes.
1397 beschloss Hitler die Wirtschaft wieder
anzukurbeln. In Hamburg beschloss er die Stadtteile Wilhelmsburg,
Altona und Wandsbek an Hamburg anzuschließen.
Wer genau wissen wollte was Hitler vor hatte, konnte sein Buch lesen, was er geschrieben hat. Es hieß "Mein Kampf".
1940 Der zweite Weltkrieg
Im
2 Weltkrieg war Hamburg ein beliebtes Angriffsziel für die Englischen
Bomber. Hamburg musste sich also was einfallen lassen, um es den
Bombern so schwer wie möglich zu machen. Sie stellten überall
Flakbatterien auf. Am 24. Juni starten in Englische Bomber mit einer
besondern Fracht. Es waren Stanniolstreifen, die sie über Hamburg
abwarfen. Durch die Streifen spielten die Ortungsgeräte verrückt und
jeder Streifen wurde für ein Ziel gehalten.
Am 25. Juni kam eine
Welle von Britischen Bombern. Die ersten Bomber schossen Leuchtkugeln
über Hamburg ab und ließen die Stadt erhellen. So kam auch gleich die
zweite Welle von Bombern, die Luftmienen abwarfen. Sie dienten zur
Zerstörung von Häusern. Die dritte Welle der Bomber warf Brandbomben
ab, um die Häuser in brand zu stecken.
Während die Löscharbeiten
begannen, hörten auch die Bombenangriffe auf. Dies dauerte aber nicht
lange bis erneut Bomber über Hamburg weitere Brandbomben abwarfen. Am
nächsten Tag lagen die Stadtteile St. Pauli, Altona und Eimsbüttel in
Chaos und Verwüstung. Amerikanische Bomber griffen am selben tag die
Industriegebiete im Hafen an und legten die Industrie lahm.
In der
Nacht vom 28. Juni flogen Britische Bomber die Stadtteile Hamm, Eilbek,
Borgfelde, Hammerbrok und Rothenburgsort an. In dieser Nacht starben
über 46.000 Menschen an Verbrennungen, Erstickung und Verschüttung.
Kaum einer hatte bei diesem dramatischen Angriffen eine Chance.
Dann am 29. April war alles vorbei, es war das Ende des Krieges.
Hamburg bestand nur noch aus Ruinen, tausende Menschen starben in dem Krieg und verloren Ihr zu Hause.
1962 Die große Sturmflut
Es
ist der 16 Februar 1962, als gegen 21.00 Uhr eine Sturmwarnung durchs
Radio gegeben wurde. Nur 2 Stunde später kam die Meldung das der
Wasserstand von 3,5 m über den mittleren Tidehochwasser war. Um kurz
nach Mitternacht, kam das erschreckende. Die Deiche in Neuenfelde
konnten den Druck der Wellen nicht mehr stand halten und fingen an zu
brechen. Schlagartig drang das Wasser ein. Für die Menschen dort kam
jede Evakuierung zu spät. Mittlerweile ist der Deich schon an mehreren
Stellen gebrochen und das Wasser arbeitete sich in die Stadt vor. Das
Wasser stieg immer weiter und kurz nach 2.00 Uhr Nachts wurde die
Stromversorgung unterbrochen. Menschen retteten sich auf die Dächer
Ihrer Häuser oder suchten sich ein Baum zum festhalten. Das Wasser war
eiskalt und die Menschen fingen schnell an zu frieren. Trotz
Hilfsorganisationen, Rettungskräfte, Bundeswehr und Britischen
Einheiten war es sehr schwer die Katastrophe unter Kontrolle zu
bringen. In den Fluten kamen über 310 Menschen ums leben. Nach dem
Desaster sind die Deiche von 5 auf 8 Meter erhöht wurden. |
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