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 | Vienna Teng - “Dreaming Through The Noise” |

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“Irgendwo zwischen Folk und Pop, mit ein bisschen Klassik
und Jazz“, siedelt Vienna Teng selbst ihre Musik an. „Es ist etwas
frustrierend, keine griffigere Bezeichnung bieten zu können. Aber
gleichzeitig zeigt es wohl, dass ich irgendetwas richtig mache.“ Sehr
richtig sogar. |
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Seit die 28-jährige „asiatisch-amerikanische
Kalifornierin“ im Jahre 2002 ihren Job als Programmiererin bei Cisco-Systems
kündigte, um sich ganz ihrer Musik zu widmen, hat das „Kind von Chopin und
Sarah McLachlan“ |
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(San Jose Mercury News) ihren „sanften und
anspruchsvollen Sopran“ (Washington Post), ihre „schlauen und introspektiven
Texte“ (Philadelphia Daily News) und ihre „verschlungenen
Klavierarrangements“ (Entertainment Weekly) erfolgreich unter ihre
Landsleute gebracht – in TV-Hits wie der „Letterman Show“ und auf Tour mit
Kollegen wie Madeleine Peyroux, Shawn Colvin, Duncan Sheik, Joan Baez oder
den Indigo Girls. Ihr drittes, deutlich von Jazz, Bossa Nova und Country
durchdrungenes Album „Dreaming Through The Noise“ (Rounder/ Universal)
entstand jetzt gemeinsam mit Larry Klein, der auch Madeleine Peyroux’ und
Till Brönners aktuelle Alben produzierte. Die elf sinnlichen und sanften,
nicht nur melancholischen aber immer traumhaft melodiösen Songgeschichten
erzählen von der Zerstörungskraft von Hurrikan Katrina („Ponchartrain“) oder
der unwahren Liebe („Whatever You Want“) und galten dem wählerischen
National Public Radio als „die am meisten erwartete CD des Sommers“.
Vienna Teng
Datum: 27.06.2007
Beginn: 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: Fabrik, Barnerstr. 36, 22765 Hamburg |
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Musiker: Vienna Teng - vocals & piano / Dean Parks - guitars, mandolin
& pedal steel guitar / David Piltch - bass / Jay Bellerose - drums & percussion
/ Lee Thornburg - flugelhorn & trumpet / Frank Marocco - accordion / Debra Fong
& Carla Kihlstedt - violins / Dina Maccabee - viola / Marika Hughes - cello /
Mark Orton - strings arrangements
Songs: Blue Caravan / Whatever You Want / Love Turns 40 / I Don’t Feel So
Well / City Hall / Nothing Without You / Transcontinental, 1:30 a.m. / 1br/1ba /
Now Three / Pontchartrain / Recessional / Dreaming Through The Noise
Es ist noch gar nicht so lange her, dass Vienna Teng das Singen und die
Songschreiberei lediglich als Hobby betrieb. Sie hatte an der Stanford
University ihren Diplomabschluss als Informatikerin gemacht und bereits einen
perspektivenreichen Job als Software-Ingenieurin im Silicon Valley angetreten.
Doch dann siegte ihre Leidenschaft für die Musik und sie wagte einen riskanten
Karrierewechsel, der sich indes schon bald auszahlen sollte. Zwei von der Kritik
in höchsten Tönen gelobte Alben hat die 27jährige seitdem veröffentlicht: 2002
“Waking Hour” und 2004 “Warm Strangers” - letzteres brachte sie in drei
Billboard-Charts (Top Heatseekers, Top Independent Albums und Top Internet
Albums) und auf Platz 2 der Bestsellerliste des Online-Musikhändlers Amazon.
Vienna Teng trat in der “Late Show” von David Letterman auf und eröffnete
Konzerte von Shawn Colvin, Joan Osborne, Patty Griffin, Joan Baez und den Indigo
Girls.
“Die Leute fragten mich immer, was für eine Art Musik ich machte. Und ich wusste
nie, was ich darauf antworten sollte”, erzählt Vienna. “Ich arbeite sehr häufig
mit klassisch ausgebildeten Musikern zusammen, aber den größten Einfluss übte
auf mich die Folkmusik der 70er Jahre aus. Deshalb nenne ich meine Musik heute
Kammerfolk.” In Larry Klein (der u.a. mit Madeleine Peyroux, Joni Mitchell und
jüngst Till Brönner zusammenarbeitete) fand sie genau den richtigen Produzenten
für ihre Musik. Ihr neues Album “Dreaming Through The Noise” beeindruckt mit
einer breiten Palette sehr eingängiger und doch ungemein subtiler Songs, die
keinen Zweifel daran lassen, dass Vienna Teng - obwohl sie noch ganz am Anfang
ihrer Karriere steht - bereits eine meisterhafte Songschreiberin ist.
Der San Francisco Chronicle schrieb einst über sie: “Ihre Songs gleichen
Träumen: Bilder werden oft nur angedeutet, aber die Emotionen, die sie in einem
in Erinnerung rufen, sind klar und deutlich.” Auf die Lieder des neuen Albums
“Dreaming Through The Noise” trifft dies mehr denn je zu.
Das Album beginnt mit dem stimmungsvoll verträumten “Blue Caravan”, einem Song
über eine imaginäre Romanze, und endet mit dem unter die Haut gehenden, intimen
“Recessional”, in dessen Lyrics schließlich auch der Titel des Albums erwähnt
wird. Dazwischen beschert einem die in San Francisco beheimatete Sängerin und
Pianistin eine atemberaubende Serie erstklassiger Songs, die einem trotz einiger
exotischer Ingredienzien (die Einflüsse reichen von chinesischer Musik über
Bossa Nova bis zum Tango) auf Anhieb verblüffend vertraut erscheinen. In Stücken
wie “City Hall”, “Pontchartrain” und “One Bedroom, One Bath” (1 br /1 ba)
offenbart sie ihr Talent als Geschichtenerzählerin. Das mit einem
Country-Einschlag versehenen “City Hall” schrieb sie, nachdem sie im Februar
2004 in den Nachrichten gelesen hatte, dass San Franciscos Bürgermeister
gleichgeschlechtliche Ehen zulassen würde. Das zutiefst bewegende
“Pontchartrain” entstand wiederum nach der durch den Wirbelsturm Katrina
ausgelösten verheerenden Überflutung von New Orleans. Tengs gehauchter Gesang
erinnert hier auf wunderbare Weise an die legendäre Jazz-Chanteuse Helen Merrill.
Das phantastische Arrangement von “Transcontinental, 1:30 a.m.” wartet mit einem
entspannten Bossa-Nova-Groove und einem Gänsehaut erzeugenden gestopften
Trompetensolo von Till Brönner auf, während in dem ein wenig an Tori Amos
erinnernden “I Don’t Feel So Well” Elemente von klassischer Musik und Tango
miteinander kombiniert wurden. Mit einer perlenden Piano-Intro leitet sie den
wohl größten Ohrwurm dieses Albums ein: “Whatever You Want”.
Das Ensemble, mit dem “Dreaming Through The Noise” eingespielt wurde, stellte
Vienna Teng in enger Kooperation mit ihren Produzenten Larry Klein zusammen. Sie
selbst brachte zwei Musikerinnen mit, die sie vorher schon auf Tourneen
begleitet hatten: die Cellistin Marika Hughes und die Violin- und Violaspielerin
Dina Maccabee. Über diese wiederum erhielten Teng und Klein Kontakt zu Mark
Orton, der die außerordentlich spannenden Streicherarrangements für das Album
schrieb, und zur Violistin Carla Kihlstedt. Die beiden bildeten einst mit dem
Keyboarder und Akkordeonist Rob Burger das Tin Hat Trio, ein akustische
Kammerensemble, das Blues, Bluegrass, neoklassische Musik, osteuropäische
Folklore und Avantgarde miteinander vermischte und mit Gästen wie Tom Waits und
Willie Nelson auftrat. Die Rhythmusgruppe auf “Dreaming Through The Noise”
besteht aus Gitarrist Dean Parks (einem unglaublich vielseitigen
Studiomusikveteranen), Bassist David Piltch (u.a. Holly Cole, Lizz Wright und
Sophie B. Hawkins) und Schlagzeuger Jay Bellrose (Paula Cole, Suzanne Vega).
Komplettiert wird das Line-Up durch die Gäste Lee Thornburg
(Trompete und Flügelhorn) und Frank Marocco (Akkordeon).
“Musikalisch wollte ich diesmal weitergehen als auf meinen ersten beiden Alben”,
sagt Vienna Teng. “Deshalb habe ich mir auch ein ganzes Jahr Zeit genommen, um
die Songs zu schreiben. Ich hörte mir jede Menge Musik an, der ich vorher nie
besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt hatte: zum Beispiel HipHop,
avantgardistische Kammermusik, Bluegrass - Hauptsache, es brachte mich weg von
der eingefahrenen Schiene. All diese neuen Klänge beeinflussten auf sehr subtile
Art mein Songwriting. Außerdem probierte ich auf diesem Album ein paar für mich
neue Dinge aus, sowohl am Piano als auch mit meiner Stimme. Ich wollte
experimentieren und die Leute, die mich bereits kennen, überraschen - allerdings
ohne mich selbst zu verleugnen.”
Dass ihr dies bestens gelungen ist, beweisen die elf starken Songs von “Dreaming
Through The Noise”, die allesamt aus der Feder der jungen Künstlerin stammen.
Dieses Album lässt wirklich nichts zu wünschen übrig. Die amerikanische Presse
entdeckte in Vienna Teng jedenfalls schon ihr neues Darling: Die Washington
Times beschrieb ihre Sopranstimme als “smooth and sophisticated”, das Magazin
Paste attestierte ihr Sinnlichkeit; Entertainment Weekly lobte die
“verschlungenen Pianoarrangements” und die Philadelphia Daily News ihre “smarte
und introspektiven Lyrik”; und die San Jose Mercury News nannte sie gar “ein
Kind von Chopin und Sarah McLachlan”.
Vienna Teng
Datum: 27.06.2007
Beginn: 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: Fabrik, Barnerstr. 36, 22765 Hamburg
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