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Der Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg
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Ohlsdorfer Friedhof |
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Ohlsdorfer Friedhof |
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Der Ohlsdorfer Friedhof ist Hamburgs größte
Grünanlage mit knapp 400 Hektar.
Die
Parkanlage ist mit wunderschönen Rohdodendronhecken und mit einem alten
Baumbestand eine wahre Oase, zu jeder Jahreszeit. Die
Weitläufigkeit auf dem Friedhofes ist so groß, das es ein ca. 17
km langes Straßennetz gibt. Dies ermöglicht auch die durchfahrt
mit dem Auto oder Fahrrad. Täglich fahren hier die Busse der Line
170 und 270. Um die Orientierung nicht zu verlieren, sind an
einigen Stellen wie an den Kappellen, Eingängen und großen
Kreuzungen kleine Schaukästen mit Friedhofsplänen aufgestellt.
Durch das kontinuierliche wachsen der Stadt, wurden die
Begräbnisstätten in Hamburg knapp.
So entschloss man sich einen großen Friedhof anzulegen, für tote
aller Religionen.
1874 fing man mit der Gestaltung und Bebauung des Friedhofes an. 1877 wurde der
Friedhof feierlich eröffnet und es wurden die ersten Bestattungen vorgenommen.
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Bekannte Persönlichkeiten
Auf dem Friedhof befinden sich Ruhestätten vieler bekannter Persönlichkeiten wie
z.B. die Familie Hagenbeck, die Gründer des Tierparks, deren Grab von einem aus
Bronze bestehenden Löwen bewacht wird. Auch Schauspieler
Hans Albers und Heinz Erhardt haben hier Ihre Ruhe gefunden.
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Freilichtmuseum der Ämter und Brüderschaften
1930 wurden die Friedhöfe am Dammtor nach Ohlsdorf verlegt, da dort der Park
Planten un Blomen entstanden ist. Erhaltenswerte Grabmale wurden zum
Freilichtmuseum der "Ämter und Brüderschaften" aufgebaut. Für jedes
Handwerk gab es einen Grabstein, so das alle Töpfermeister, Goldarbeiter,
Butter- und Käsehändler usw. richtig begraben wurden. Ein weiteres Grab
(Freilichtmuseum im Heckengarten) befindet sich in der nähe der Kapelle 9. |
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Der Alte Wasserturm
Der Alte Wasserturm an der Cordesallee wurde bis 1920 als Wasserversorgung des
Friedhofes genutzt. Anschließend wurde der Turm stillgelegt und das Wasser wurde
von der Stadt geliefert. |
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Das Neue Krematorium
1932 lies Fritz Schumacher das Neue Krematorium errichten und sollte das alte
von 1891 ersetzen. Er wollte das die Verbrennung rasch vor sich geht und der
Leichnam vollständig verbrand wird.
In diesem Krematorium wurden im zweiten Weltkrieg tausende Nazi-Opfer aus den
Konzentrationslagern von Fuhlsbüttel und
Neuengamme eingeäschert. |
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Gedenkstätte der Nationalsozialistischen Verfolgung
Gegenüber dem Neuen Krematorium wurde die Gedenkstätte für die Opfer der
nationalsozialistischen Verfolgung errichtet. Dieses Mahnmal wurde 1949
eingeweiht. Das Mahnmal bestehend aus Beton und hat 15 Etagen mit je 7 Urnen. In
diesen 105 Urnen befindet sich Asche und Erde aus deutschen
Konzentrationslagern. 29 weitere Urnen befinden sich in einer Kammer unter dem
Mahnmal.
Auf der Vorderseite des Mahles steht: Unrecht brachte uns den Tod Lebende
erkennt Euere Pflicht.
Auf der Rückseite des Mahles steht: Gedenkt unserer Not bedenkt unseren Tod
den Menschen sei Bruder der Mensch. |
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Soldatengräber und Gedenkstätte
Genau in der Mitte des Friedhofes (an der Krieger-Ehrenallee & Mittelallee)
befinden sich die Gräber der deutschen Soldaten aus dem 1. Weltkrieg. Direkt
daneben befinden sich die Gräber des 2. Weltkrieges.
Ein Stückchen weiter auf der Mittelallee Richtung Kapelle 9 steht eine
Gedenkstätte für gefallende Soldaten.
Zwischen Mittelallee & Lärchenallee liegen noch die Gräber der "Commonwealth War
Graves" aus dem 1. und 2. Weltkrieg. Dies sind Gräber für Britische gefallende
Soldaten auf Deutschem Boden.
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Mausoleen und Skulpturen
Die Grabmäler in Gebäudeformen, auch Mausoleen genannt sind sehr sehenswert.
Teils sehen sie sehr alt und heruntergekommen aus und andere wiederum gut
erhalten und gepflegt.
Am Westring stehen mehrere große Mausoleen. Darunter Das Familiengrab von
Senator Jenisch und das des Barons von Schröder.
Wenn man beim spazieren gehen genau hinschaut, kann man wunderschöne Skulpturen
in Hecken und Sträuchern entdecken. Jede Skulptur hat eine Bedeutung bzw. stellt
etwas dar. Oft sind es Engel die auf Sockeln stehen oder Tiere die ein Grab
beschützen. |
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Die 13 Kapellen
Auf dem Ohlsdorfer Friedhof gibt es nicht nur eine Kapelle sondern gleich 13
stück. Sie sind auf dem ganzen Friedhof verteilt und jede sieht anders aus. Eine
der Kapellen (Kapelle 8) ist ein Kolumbarium. Hier wird wie im alten Rom der
Leichnam eingeäschert und in einer Urne aufbewahrt. Diese Urne steht dann in einer
Kapelle. Der Nutzen so einer Einäscherung war, das sparen von Platz. |
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Genießen Sie die Spaziergänge über den Ohlsdorfer Friedhof, denn es ist nicht
nur eine Begräbnisstätte, sondern eine gut gepflegte grüne Parkanlage mit vielen
Denkmählern und Historischen Gräbern.
Fotos

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weitere Fotos...

Anschrift:
Friedhof Ohlsdorf
Fuhlsbüttler Str. 756
22337 Hamburg
Öffnungszeiten:
April bis Oktober: 08:00 bis 21:00 Uhr
November bis März 08:00 bis 18:00 Uhr
Anreise U/S Bahn:
S1, U1 bis Ohlsdorf
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Sehenswertes in der Umgebung
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Szene Tipp
· Da der Friedhof sehr groß ist, sollten Sie auf die Lagepläne
schauen um genau zu erfahren wo welche
Sehenswürdigkeiten sind.
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