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Wilhelmsburg | Stadtteil | Bezirk Hamburg Mitte
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Wilhelmsburg | Stadtteil | Bezirk Hamburg Mitte |
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| Bezirk: |
Mitte |
Sehenswertes |
| Bevölkerung: |
47
922 |
Das Heuckenlock |
| Fläche: |
35,5
Km² |
Alte Harburger Elbbrücke |
| Postleitzahl: |
21109
/ 21107 |
Flakbunker VI |
| Vorwahl: |
040 |
Windmühle Johanna |
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Wilhelmsburg
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Wilhelmsburg und Entstehung:
Wilhelmsburg gehört seit dem 01. März 2008 nicht mehr
zu dem Bezirk Harburg, sondern zu dem Bezirk
Hamburg-Mitte. Von der Grundfläche ist Wilhelmsburg
der größte Stadtteil Hamburgs. Heute leben ca. 48.000
Menschen auf der Elbinsel. Die Stadtteile
Wilhelmsburg, Steinwerder und Kleiner Grasbrook liegen
direkt zwischen den zwei großen Elbarmen Hamburgs.
Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg-Celle erwarb
am 4. September 1672 die drei Elbinseln
"Wilhelmsburg", "Steinwerder" und "Kleiner Grasbrook".
Er ließ die Inseln eindeichen und gab ihnen den Namen
Wilhelmsburg. 1927 wurde Wilhelmsburg mit dem
Stadtteil Harburg vereint. Da die Bevölkerungsgrenze
von 100.000 Menschen überschritten wurde, zählte
Harburg-Wilhelmsburg nun zu den Großstädten. Die noch heute
existierende Georg-Wilhelm-Straße erinnert heute noch
an den Gründer.
Die große Sturmflut:
1962 hat ein Schicksalsschlag die Elbinsel getroffen.
Am 16. Februar wurden die Anwohner von
Wilhelmsburg Opfer einer großen Sturmflut. Gegen 21.00
Uhr wurde eine Sturmwarnung durch das Radio ausgegeben. Nur
2 Stunde später kam die Meldung dass sich der Wasserstand
schon 3,5 m über den mittleren Tidehochwasser befand.
Kurz nach Mitternacht kam das erschreckende. Die
Deiche in Neuenfelde konnten dem Druck der Wellen
nicht mehr stand halten und brachen.
Schlagartig drang das Wasser ein. Für die Menschen
dort kam jede Evakuierung zu spät. Schnell brach
der Deich an mehreren Stellen und das Wasser arbeitete sich in die Stadt vor. Kurz nach 2.00 Uhr nachts wurde
die Stromversorgung unterbrochen. Menschen retteten
sich auf die Dächer Ihrer Häuser oder suchten sich auf Bäumen schutz .
Trotz Hilfsorganisationen, Rettungskräfte, Bundeswehr und
Britischen Einheiten war es unmöglich, die
Katastrophe unter Kontrolle zu bringen. In den Fluten
kamen über 310 Menschen ums Leben. Nach dem Desaster
sind die Deiche von 5 auf 8 Meter erhöht worden.
Natur, Kultur und Bauwerke:
Wer denk Wilhelmsburg ist eine Insel ohne Grün, der
irrt sich. In Moorwerder leben viele Bauern, die
Obst und Gemüse anbauen. Zudem befindet
sich das einmalige Naturschutzgebiet "Heuckenlock" im süden der Insel. In dem Historischen
Wilhelmsburger Museum kann man weiter über Wilhelmsburg und seine Landwirtschaft informieren. In
Kirchdorf gibt es die bekannte alte Windmühle Jonanna.
Sie ist das Wahrzeichen der Elbinsel. An der Neuhöfer
Straße steht der Flakbunker aus dem zweiten Weltkrieg.
Nach einem misslungenen Versuch, diesen zu sprengen, steht
er heute noch an Ort und Stelle.
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Impressionen aus Wilhelmsburg
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Alte Harburger
Elbbrücke - Süderelbbrücke |
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Schön einmal etwas über die "alte Heimat" zu lesen, die ich ja vor 41 Jahren verlassen habe. Besonders in Erinnerung sind mir die Mühle, die ja mal von meinem Grossvater, Hermann Røbcke getrieben wurde, wenn auch viele Jahre vor meiner Geburt und die Elbbrücke Harburg über die ich täglich auf meinem Weg zur Arbeit fuhr. Die Flut habe ich seinerzeit vom 1. Stock des Hauses Kirchdorfer Str. 54 erlebt. Ja, diese Bilder haben Erinnerungen geweckt und mich ganz nostalgisch gestimmt. Vielen Dank.